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Einbausituation


Auf Grund der geringen Querschnitte der Lagerringe ist bei Wälzlagern die Einbausituation von entscheidender Bedeutung für die Funktion. Die Außenabmessungen der Lager und die Umbauteile müssen entsprechend gestaltet werden.

 

Durch die Wahl genauerer Toleranzklassen und die damit verbundenen eingeengten Maßtoleranzen der Lager wird die Passungsauswahl für die Umbauteile erleichtert. Aus den mit den verwendeten Toleranzklassen resultierenden eingeschränkten Rundheits- und Schlagwerten ergibt sich zudem ein deutlich ruhigerer Lauf der Lager.

 

Hinsichtlich der Gestaltung der Lagersitze gelten bei CEROBEAR Hybridwälzlagern für Wellen- und Gehäusesitze die gleichen Richtlinien nach ISO 286 wie für herkömmliche Stahllager. Es sollte lediglich darauf geachtet werden, dass bei der Wahl der Maß-, Form- und Lagetoleranzen den höheren Genauigkeiten der Lager Rechnung getragen wird.

 

Bei der Gestaltung von Lagersitzen für Keramikwälzlager sind speziell bei Radiallagern einige Besonderheiten zu beachten. Bei höheren Betriebstemperaturen muss den unterschiedlichen thermischen Ausdehnungskoeffizienten der keramischen Lagerringe und der Umbauteile aus Stahl Rechnung getragen werden. Auf Grund des geringeren Ausdehnungskoeffizienten der Keramik wird eine für Raumtemperatur ausgelegte Wellenpassung bei erhöhter Betriebstemperatur immer enger, eine Gehäusepassung dagegen immer weiter. Die Wahl der Passungen muss daher sehr viel differenzierter als bei Stahllagern erfolgen. Darüber hinaus ist die Art der Passungen auf den vorliegenden Belastungsfall abzustimmen.


Für weitere Informationen zur Einbausituation wenden Sie sich bitte an unsere technische Beratung.